Gute Unterhaltung
Die heutige Bikerunde war ebenso kurz wie unterhaltsam. Auf den 14 flachen (!) Kilometern, die ich dem wirklich fiesen und immer gegen mich drehenden Ostwind in einer guten Stunde mühsam abgetrotzt habe, hatte ich zum Beispiel eine Begegnung mit einem Baum, der just zu dem Moment beschlossen hatte, sich lang zu legen, als ich des Weges kam… Nein, ich legte mich nicht daneben! Auch nicht, als eine Bö mit mir Vorderradversetzen trainierte – auf blankpolierter Eisplatte. Und erst recht nicht, als mich eine andere (oder gar dieselbe?) aus 10 km/h plötzlich bis zum Stillstand abbremste. Tiefe Schneeverwehungen sind kaum der Rede wert, sie stellen für mich und den Panzer ohnehin nur Herausforderungen und keine wirklichen Hindernisse mehr dar. Wir sind im Pflügen geübt!
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Nichts Gutes aus Osten
Wieder Zuhause. Meine erste Amtshandlung nach angesichts des böigen Seitenwindes auf den letzten 100 Kilometern durchaus spannender Fahrt war die Zubereitung meines geliebten Latte Macchiato mit frisch gemahlenen Bohnen aus Togo und laktosefreier Milch (die bringt supersteifen Schaum und lässt meinen Bauch in Ruhe). Danach bestand Snoopy auf sein Recht und wollte mit mir Gassi gehen. Die Sonne scheint zwar, aber der schneidende Ostwind und die dadurch gefühlte sibirische Kälte lassen einen fast die guten Manieren bezüglich Fluchen vergessen. Sogar der an wärmendem Fell nun wirklich nicht gering ausgestattete Hund wollte bald wieder nach Hause. An Radeln ist nicht einmal zu denken. Also Regeneration. Muss auch mal sein.
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