On the road again…
Wieder einmal entschuldige ich mich für ein paar Tage. Ich muss in Claudias neuer Behausung nach dem Rechten sehen (Ich ziehe ernsthaft in Zweifel, ob der annähernd everesthohe Kistenstapel kleiner geworden ist!) und bin dort dank der Unfähigkeit der Telekom noch offline. Claudia hatte schon nachgefragt, ob man sie jeglicher Sozialkontakte berauben wolle – glücklicherweise lautete die schlagfertige Rückfrage nicht, ob sie denn früher keine gehabt habe…
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Der erste Ausflug
Heute war ich den ersten Tag wieder auf den Beinen – vielmehr und korrekter, den ersten Tag wieder mit meinem Vierbeiner unterwegs. Schön war´s, auch wenn die weiße Pracht spätestens seit dem gestrigen Regen einer braunen Pampe gewichen ist. Einige Schneeverwehungen, die sich bei uns meterhoch getürmt hatten, sind noch übrig und werden von Snoopy kräftig als Spielplätze genutzt. Bei der Gelegenheit – des Gassigehens – fiel mir allerdings nicht nur auf, dass ich den Frühling riechen konnte (Was man nicht so alles riecht, wenn man eine Woche lang in der muffigen Bude rumlag!), sondern auch, dass mir das rechte Knie höllisch weh tut. Das passt mir ja nun gar nicht in den Kram, jetzt, wo der Frühling naht… (Ja, ich bestehe darauf!)
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Von Altem und Neuem
Ist es aufgefallen? Die Nachrichten von Ginas Weg werden seit Jahresbeginn erkennbar besser. Abgesehen von dem kleinen grippalen Infekt, der mich seit einer Woche aufs Sofa und an die Nasendusche zwingt, geht es tendenziell in eine Richtung: aufwärts. Die Zahlen, Daten und Werte haben sich stabilisiert oder gar deutlich verbessert; ich fühle mich gut – auch psychisch. Der Crash vom November ist ausgestanden, auch wenn er natürlich Spuren hinterlassen und Folgen nach sich gezogen hat. Gute Folgen, denn endlich wird neben meinem Körper auch der doch arg ramponierten Seele Aufmerksamkeit geschenkt. Auch von mir.
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Gute Nachrichten!
Die lange Liste meiner Blutwerte bietet normalerweise wenig Anlass zur Freude. Heute aber leuchteten selbst meine Augen nicht nur vom Fieber: Der Kreatininwert ist wieder Richtung Normalbereich gesunken, die Leberwerte ähneln nicht mehr denen einer alkoholkranken Fettsüchtigen, der Hb-Wert befindet sich im stabilen 12-er Bereich und die Leukozyten… Tja, die haben selbst meinen seitdem ich seine Patientin bin mit allen Wassern gewaschenen Internisten zum Staunen gebracht: Über 5.000! So viel hatte ich seit Jahren nicht mehr. Angesichts meines Infekts bedeutet das, dass sich mein Körper kräftig wehrt – und das heißt, dass er es geschafft hat, eine Art Immunsystem aufzubauen. Und das ist gut. Verdammt gut!
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